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Zu„Ein Schild an falscher Stelle“ diese Lesermeinung:

Leserbrief : Hoffentlich werden es nicht noch mehr

Hochmoselübergang

Zum Artikel „Ein Schild an falscher Stelle“ vom 19. November diese Lesermeinung:

Wer glaubt denn wirklich, dass heute noch ein Verkehrsschild Fahrtrouten groß beeinflussen kann, in Zeiten mit Routenplaner und Navi-Gerät.

Der ein oder andere PKW-Fahrer lässt sich davon leiten. LKW-Fahrer, die in Antwerpen oder Rotterdam starten geben das Fahrtziel Mainz, Frankfurt oder Ludwigshafen in ihrem Navigationsgerät ein, und dann werden sie halt eben über Aachen Richtung Köln auf die A61 oder die A3 geleitet. Warum? Weil die Strecke nach meiner Recherche kürzer ist, wenn es sich auch nur um wenige Kilometer und nur einige Minuten handelt.

Mangels LKW-Auswahl habe ich Wohnmobile im Routenplaner ausgewählt, weil man von etwa gleichen Bedingungen (Geschwindigkeit) ausgehen kann.

Mein Routenplaner bietet die Strecke Richtung Wittlich über die A60 und weiter über den Hochmoselübergang lediglich von Antwerpen aus als Alternative an. Von Rotterdam aus noch nicht mal dies.

Die Argumente, mit dem Bau der B50neu den Verkehr von den Nordseehäfen schneller ins Rhein-/Maingebiet und weiter Richtung Süden zu bringen, haben sich also im Nachhinein als falsch erwiesen.

Hätte man doch vor dem Bau mal einen Routenplaner bemüht! Wenn man derzeit über die zweispurige B327 zwischen Morbach und dem Hahn fährt, denkt man: Auf dieser Strecke sind jetzt schon jede Menge LKW unterwegs, hoffentlich werden es nicht noch mehr.