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Zum Das Hotelschiff in Traben-Trarbach schrieb uns Jürg Langguth:

Hotelschiff : Mehr mutige Entscheidungen treffen

Kommunalpolitik

Zum Artikel „Das Hotelschiff ist eine Bereicherung“ (TV vom 17. August) schrieb uns Jürg Langguth:

Für wen macht Bürgermeister Langer hier PR? Für sich bezeihungsweise den Rat oder für das Hotelschiff? Ist es nicht so, dass der Stadtrat machtlos war, in Richtung der Entscheidung ob das Hotelschiff hier ständig anlegen kann oder nicht, da der Stadtrat sich seinerzeit nicht entscheiden konnte, sich an dem notwendigen Kosten für den Trafo zu beteiligen? Damit verlor der Stadtrat auch den Einfluss über den Parkplatz vor dem Hotelschiff, da durch die Gäste des Hotelschiffs etliche Parkplätze, die sonst so dringend notwendig sind für unsere Touristen, der Stadt verloren gingen.

Vergessen hat der Bürgermeister zu erwähnen, ob der Besitzer des Hotelschiffs die Touristenabgabe zahlt wie alle anderen im Übernachtungsgewerbe. Das ist eine Frage der Fairness gegenüber den Bürgern unserer Stadt.

Da erwähnt Herr Langer den Weihnachtsmarkt und eventuell 200 000 Gäste, die zum Weihnachtsmarkt kommen könnten. Warum sollten die Gäste nicht Masken tragen am Weihnachtsmarkt? Völlig ungelöst ist die Parksituation, obwohl seit weit mehr als einem Jahr an einem Konzept gearbeitet wird. Dafür müssen erst wieder Experten gegen „Gebühr“ herangezogen werden. Und die so notwendige Entscheidung für ein Eintrittsgeld zum Weihnachtsmarkt ist immer noch nicht getroffen, wie auch die Entscheidung über die Organisation zur Erhebung des Eintrittsgeldes.
Man wolle kein Eintrittsgeld erheben, wegen der Corona-Krise, so stand es hier vor einigen Monaten in der Presse. Dabei ist das Geld vorhanden, wie wir zurzeit durch den erfolgreichen Tourismus in unserer Stadt erfahren. Das Eintrittsgeld für die Stadt wäre jetzt mehr als nötig auch auf die Gefahr, dass ein paar Gäste weniger kommen. Warum hören wir nichts, was die Stadt im Bezug auf die Organisation des Eintrittsgelder letztendlich plant?

Neben den obigen Punkten lassen die auch folgenden seit ein, zwei Jahren auf Erledigung warten.
Es ist unser Mittelmosel-Museum, das teilweise renoviert werden muss. Und was geschieht mit unserem Wahrzeichen, der Grevenburg?
Noch immer können unsere Touristen nicht auf den Aussichtspunkt. Das ist eine Schande!!

Warum alle diese Verzögerungen?
Es ist schade, wir haben zwar einen Rat, der gut verwaltet, aber keinen Rat der unternehmerisch tätig ist, der Entscheidungen mal wagt in Eile zu treffen und auszuführen.

Wir haben anscheinend einen Stadtrat, der sich nur auf kostspielige Gutachten beruft, anstatt den Mut zu haben, Dinge selbst zu entscheiden und voranzutreiben.