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Politik: Zweifel am gesunden Menschenverstand

Politik : Zweifel am gesunden Menschenverstand

Zum Artikel „Wie Kretschmann für Irritationen bei den Grünen sorgte“ (TV vom 12. November) schreibt Peter Knebel:

Ich war, bin und werde mit absoluter Sicherheit niemals ein Wähler der Grünen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann war bisher einer der wenigen Politiker dieser Partei, dem man gesunden Menschenverstand nachsagen konnte. Dieser ist ihm mit seiner Äußerung, kriminelle junge Flüchtlinge aus den Städten aufs Land zu bringen, anscheinend abhandengekommen.

Auch in der Pampa würden diese testosterongesteuerten Männerhorden ihre Einstellung zu unseren Gesetzen, besonders aber zu Frauen, die für diese Kriminellen offenbar Freiwild sind, nicht ändern. Da auf dem flachen Land aber weniger Wähler der Grünen leben, kann man diese locker als Menschen zweiter Klasse behandeln. Die Aussagen von Politikern lassen mich manchmal an meinem Verstand zweifeln. Jeder kriminelle Asylbewerber gehörte ohne Wenn und Aber einfach nur abgeschoben. Dies wäre für die gesetzestreuen Flüchtlinge ein Vorteil, weil der Normalbürger die Flüchtlingspolitik dann auch akzeptieren könnte. Wer sein Gastland, das dem Flüchtling ein Leben in Freiheit bietet, mit Füßen tritt, hat sein Bleiben verwirkt. Das sehe ich so, und das sehen mit Sicherheit die meisten Menschen in unserem Land so.

P.S.: Wenn der Ausspruch „testosterongesteuerte Männerhorden“ meinen Gedanken entsprungen wäre, würde ich vor allem auch von den Grünen sofort in die rechte Ecke gestellt.

Peter Knebel, Speicher