1. Meinung

Das sagt die Liss zum Thema "Fastenurlaub im Hunsrück"

Liss : Fastenurlaub im Hunsrück

Ich will ja nichts sagen, aber will der Landesbetrieb Mobilität in Hunsrück und Eifel eine neue Mode einführen? Da lässt der Staat Autobahnen, Schnellstraßen und Hochmoselbrücken bauen.

Aber mal anhalten und in einer gepflegten Raststätte bei einer schönen Mahlzeit die Gegend genießen, das gibt es nicht. Genauso wenig wie eine Tankstelle. Von der belgischen Grenze bis zum Hahn gibt es keine Möglichkeit, mal schnell den Tank nachzufüllen. Bei Fahrern wie meinem Hermann, der immer so verpennt tankt, ist das schon ein Risiko. Und in Lautzenhausen muss man schnell reagieren, wenn hinter dem Wald auf einmal das Tankstellenschild kommt und das Steuer rumreißen, um rauszufahren.

Wenn man das verpennt, sieht man die nächste Tanke erst hinter Rheinböllen – das sind dann nochmal 45 Kilometer. Also bei dem vielen Sprit, den die Belgier mit ihren angehängten Wohnwagen verbrauchen, da sehe ich viele im Hunsrück nicht mehr weiterkommen, weil die Tanks leer sind. Und die stehen da mit ihren knurrenden Mägen. Eigentlich sollte die Hunsrück-Touristik reagieren und entsprechende Urlaubspakete anbieten. So was wie Fastenurlaub im Hunsrück an der B 50 neu. Fahren Sie ihren Tank leer und hungern und dürsten Sie auf dem Standstreifen im Hunsrück.

Wenn die Autofahrer Pech haben, bleiben sie mit ihrem leeren Tank bei Longkamp im Funkloch stehen. Und dann können sie noch nicht mal jemanden anrufen, der ihnen eine Reservekanister Benzin bringt, meint eure

LISS