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Liss
Kampf dem Feinstaub

Liss
Liss FOTO: TV
Ich will ja nichts sagen, aber derzeit wird ja überall über Feinstaub diskutiert. Der soll verringert werden, heißt es in Zeitung und Fernseher. Also ehrlich gesagt, da bin ich die Erste, die dafür ist. Jetzt, wo es langsam wieder länger hell ist, da sieht man den Feinstaub in unserer Wohnung ganz besonders. Überall wo die Sonne durch die Fenster scheint, bemerkt man so eine leichte Ahnung von Staubkörnern, die im Winter offensichtlich nicht da waren. Jetzt, wo es so kalt war, hat mein Hermann den Kaminofen besonders stark angeheizt. Und gerade da wo der steht, liegt der Feinstaub in dicken Schichten, ich kann es euch sagen. Im Moment komme ich mit meinem Staubwedel gar nicht hinterher. Wenn es sonst in den Frühling gegangen ist, hat mein Hermann sonst immer den Rasenmäher schon mal fit gemacht. Die Kerzen am Motor angezündet oder ausgewechselt, keine Ahnung, ich kenne mich mit Technik nicht so aus. Dieses Jahr: nichts. Als ich ihn danach gefragt habe, sagt er mir nur, das macht er nicht mehr. Ich soll daran denken, wie viel Feinstaub der Motor beim Rasenmähen rauspustet.

Dem habe ich es aber gegeben. Zusammen sind wir ins Gartenhäuschen, und ich habe ihm gezeigt, wo das Werkzeug steht. Wenn er den Motormäher nicht in die Reih bringen will, soll er wenigstens die Sense und die Klingen beim Handrasenmäher schärfen, ihr wisst doch, das ist das Ding, das sich dann dreht, bei dem man soviel Kraft braucht. Einen ungemähten Rasen gibt es jedenfalls bei mir nicht. Ich weiß nicht warum, mein Hermann will sich auf einmal doch um Ölwechsel und neue Zündkerzen kümmern. Dann kann es mit dem Feinstaub aus dem Rasenmäher doch nicht so schlimm sein, denkt sich eure Liss.