1. Meinung

Liss: Ein Oscar für die Hunsrücker

Liss : Ein Oscar für die Hunsrücker

Ich will ja nichts sagen, aber ich hab‘s doch gewusst: Die Hunsrücker können feiern. Vor allem die Thalfanger wollen das beweisen, so wie es beim Neujahrsempfang geheißen hat.

Eine ausgefallene Märker Kirmes hat es letztes Jahr gegeben – also keine – ,und 2020 soll es eine besonders ausgefallene, also von mehreren Märkern organisierte Kirmes geben, die aber auf jeden Fall stattfindet.

Einige Thalfanger Aktive wie die Senoritas und die Jungen Väter sind ja im Haus der Begegnung schon lobend erwähnt worden. Klar, jeder Bürgermeister freut sich, wenn er so fitte Bürger hat.

Aber die hätte man auch noch besser herausstellen können. Beispielsweise mit einem roten Teppich, über den die Senoritas in vornehmer Abendgarderobe das Haus der Begegnung  beschreiten, geführt von den attraktiven jungen Vätern durch das Blitzlichtgewitter der zig Fotografen, die sich das gesellschaftliche Ereignis nicht entgehen lassen wollen.

Und dann ehrt man die Ehrenamtler mit einer schönen Skulptur, so wie die ganzen Filmschauspieler bei der Oscar-Verleihung. Ein Hauch von Hollywood im Hunsrück. Ich glaube, das nehme ich für nächstes Jahr mal in die Hand. Aber eines wird geändert, das sag ich Euch. Es werden keine Männerfiguren überreicht, sondern Skulpturen einer vorbildhaften Hunsrückerin, in Gold gegossen. Und einmal dürft ihr raten, wer dafür Modell steht,

sagt eure LISS