Kolumne: Verstopfungen

Kolumne : Verstopfungen

Ich will ja nichts sagen,

aber nächste Woche gehe ich zum Bürgerfest am Hochmoselübergang. Nach gefühlten zehn Jahren Bauzeit will ich mir jetzt mal angucken, was die Ingenieure mit hunderten Millionen Euro gemacht haben. Auf meinen Hermann muss ich da allerdings aufpassen, nicht, dass er meint, er müsste von dort oben in die Mosel spucken. Wenn dann der Wind bläst, spannen die Rachtiger ihre Schirme auf, weil sie glauben, es regnet. Der LBM hat sich ja richtig ins Zeug gelegt mit der Verpflegung und hat die Malteser mit der Gulaschkanone engagiert. Daraus gibt es dann leckere Kartoffelsuppe. Hoffentlich ist die nicht zu dünn, so nach dem Motto, wenn der Verkehr bald fließt, muss die Suppe auch fließen. Dann sollten die Straßenbauer hinterher Lebensmittel anbieten, die stopfen. Denn das passt dann wieder zur Brücke und ihren Anschlüssen. Wenn der Verkehr von der Eifel her kommend so über den Hochmoselübergang rollt  wie die Suppe und der Riesling unsere Kehle runterfließen, so bremst die zweispurige B 50 alt ab Kommen den flüssigen Verkehr wie Weißbrot, Karotten oder weißer Reis die Verdauung. Dann können die Feiernden die Auswirkungen der zukünftigen Verstopfungen zwischen Hinzerather Kreisel und dem Flughafen Hahn schon oben auf der Brücke erleben,

meint eure

Liss

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