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Kolumne Mahlzeit!
Ab Aschermittwoch gilt „Fasten light“

Susanne Umbach
Susanne Umbach FOTO: Stefan F. Saemmer
Passend zur Jahreszeit kursieren wieder verschiede Diäten. Ganz vorne stehen verschiedene Varianten des Fastens. Beim herkömmlichen Fasten verzichtet man eine Zeit lang vollständig oder teilweise auf bestimmte Speisen, Getränke oder Genussmittel. Besonders populär ist jedoch zurzeit das Intervallfasten – „Fasten light“. Dabei wechseln sich Phasen ohne Nahrungsaufnahme regelmäßig mit Zeiten normaler Ernährung ab. Wenn der Körper über eine gewisse Zeit ohne Nahrung auskommen muss, sollen die Fettdepots schneller angegriffen werden. Begründet wird dies damit, dass Essenspausen den Anstieg des Blutzuckers und die damit verbundene Ausschüttung von Insulin möglichst niedrig halten. Die eher kurzen Essenspausen im Vergleich zum mehrtägigen Fasten sollen besonders beim Abnehmen helfen, und zwar ohne den berühmt-berüchtigten Jo-Jo-Effekt.

 Bei der Methode 5:2 darf an fünf Tagen normal gegessen werden. An zwei weiteren Tagen, die aber nicht aufeinander folgen sollten, sind nur etwa 500 kcal erlaubt. An diesen „Fasten“-Tagen wird meistens auf eine Mahlzeit verzichtet und neben ausreichendem Trinken nur Gemüse, Fisch und mageres Fleisch oder fettarme Milchprodukte empfohlen. Das Intervallfasten ist nur dann empfehlenswert, wenn man an den „normalen“ Ernährungstagen ausgewogen isst und trinkt, da sonst die Gefahr eines Nährstoffmangels zu groß ist. Nicht geeignet ist diese Methode für Typ-1-Diabetiker, Schwangere, Stillende und Kinder. Wer chronisch krank ist, sollte vor dem Start mit der 5:2-Diät auf jeden Fall seinen Arzt befragen.

Susanne Umbach ist Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

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