"mahlzeit!"

Weniger essen, seltener Auto fahren und mehr zu Fuß gehen oder kürzertreten beim Alkohol - Wer kennt sie nicht, die guten Vorsätze fürs neue Jahr. Wie wäre es mit einem Vorsatz, der leicht umsetzbar ist und sowohl dem Klima als auch dem Geldbeutel guttut? Mein Vorschlag: kreativer Restekoch werden.

Denn das Wegwerfen von - oft noch gar nicht verdorbenen - Lebensmitteln gehört leider bei vielen zum Alltag. Hand aufs Herz, auch bei Ihnen? Rein rechnerisch wirft jeder Deutsche pro Jahr Lebensmittel im Wert von rund 300 Euro weg. Eine bessere Einkaufsplanung schafft Abhilfe. Warme Mahlzeiten können mehrere Tage im Voraus geplant werden, und zum besseren Überblick beim Einkaufen hilft es, sich einen Zettel zu schreiben. So wird cleveres Einkaufen zum Kinderspiel. Zu Hause sollte bei den Vorräten regelmäßig das Mindesthaltbarkeitsdatum überprüft werden. So kann ganz schnell festgestellt werden, welche Lebensmittel zuerst aufgebraucht werden sollten. Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht oder überschritten, ist mit dem Augen-Nasen-Zungen- Check zu prüfen, ob die Lebensmittel noch gegessen werden können. Ist ein untypischer Geruch wahrnehmbar, zeigen sich Veränderungen in der Farbe oder Beschaffenheit oder Schimmel muss das Produkt weggeworfen werden. Liegen keine Anzeichen von Verderb vor, bringt eine kleine Kostprobe Klarheit. Und aus übrig gebliebenen Lebensmittelresten lassen sich mit etwas Fantasie schmackhafte Überraschungsmenüs zaubern. Susanne Umbach ist Ernährungsreferentin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Zusammen mit ihren Kolleginnen gibt sie Tipps zur Ernährung. Fragen an: ernaehrung@volksfreund.de Diese und weitere TV-Kolumnen finden Sie auch im Internet auf <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/kolumne" class="more" text="www.volksfreund.de/kolumne"%>