mahlzeit

Kaust du noch - oder trinkst du schon? Grüne Smoothies aus Gemüse und Obst liegen im Trend. Im Supermarkt gibt es sogar schon Fertigprodukte oder Instantpulver zum Anrühren.

Aber die kann man getrost im Regal stehen lassen. Smoothies lassen sich ganz leicht frisch herstellen. In den Mixer kann eigentlich alles, was der Gemüse- und Obstkorb so bietet: Blattsalate, Spinat, Mangold, sogar Kohlblätter, Möhren- und Radieschen-Grün, Kräuter oder auch Wildpflanzen wie Löwenzahn oder Giersch. Früchte bringen Süße ins Getränk. Aber wie gesund sind grüne Smoothies wirklich? Sie sind reich an Vitaminen, Mineral- und sekundären Pflanzenstoffen. Durch das Zerkleinern werden diese gesundheitsfördernden Stoffe besser verfügbar. Allerdings gehen dabei das für die Sättigung wichtige Volumen und das Kauerlebnis verloren. Nicht alles, was grün ist, gehört in den Mixer. Manche Gemüsesorten, Blätter und Kräuter enthalten sogenannte Anti-Nährstoffe. Die sind zwar natürlich, aber für den Menschen durchaus problematisch. Ein Beispiel hierfür ist die Oxalsäure. Sie behindert die Aufnahme von Kalzium, Eisen und Magnesium. Hohe Werte befinden sich in Spinat, Mangold, Rote Bete, Rhabarber und Sauerampfer, daher sollten diese Zutaten sparsam verwendet werden. Wichtig ist es, sich vor der Zubereitung genau über Inhaltsstoffe und Verträglichkeit der Zutaten zu informieren. Gut, wer für Abwechslung sorgt und die Rezepturen immer mal wieder variiert. Ein Glas des grünen Getränks am Tag kann den Speiseplan bereichern. Im Übermaß genossen können die grünen Drinks allerdings den Verdauungstrakt überfordern. Susanne Umbach ist Ernährungsreferentin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Zusammen mit ihren Kolleginnen gibt sie Tipps zur Ernährung. Fragen an: ernaehrung@volksfreund.de Diese und weitere TV-Kolumnen finden Sie auch im Internet auf <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/kolumne" class="more" text="www.volksfreund.de/kolumne"%>