"Mahlzeit!"

Von Lebensmittelskandalen und anonymen Massenprodukten verunsichert, suchen viele Menschen nach Lebensmitteln, denen sie vertrauen können. Sie sollen von guter Qualität sein, und die Produktionsweise soll transparent und sicher sein.

Deshalb greifen immer mehr Konsumenten beim Einkauf zu regionalen Produkten. Wer weiß, wo und wie seine Lebensmittel produziert werden, hat ein größeres Vertrauen in die Qualität der Produkte. Von regionalen Spezialitäten erwarten Verbraucher, dass nicht nur die Zutaten selbst regional sind, sondern auch deren Verarbeitung regional erfolgt. Eine bewusste Kaufentscheidung ist aber nur möglich, wenn sowohl die Region als auch die dazugehörigen heimischen Zutaten klar benannt werden. Die aktuelle öffentliche Debatte zu den geschützten Herkunftsbezeichnungen regionaler Spezialitäten im Zusammenhang mit den Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA spiegelt das große Interesse am Thema wider. Konsumenten brauchen besonders vor dem Hintergrund der weltweiten und komplexen Warenströme verlässliche und klare Produktinformationen. Einheitliche Kriterien und rechtliche Regelungen auf nationaler wie EU-Ebene sind unerlässlich. Nur mit dieser nötigen Transparenz und Glaubwürdigkeit können regionale Spezialitäten auch "im Zeitalter von TTIP" bei Verbrauchern bestehen. Susanne Umbach ist Ernährungsreferentin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Zusammen mit ihren Kolleginnen gibt sie Tipps zur Ernährung. Fragen an: ernaehrung@volksfreund.de Diese und weitere TV-Kolumnen finden Sie auch im Internet auf <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/kolumne" class="more" text="www.volksfreund.de/kolumne"%>