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mahlzeit

Susanne Umbach.Foto: privat
Susanne Umbach.Foto: privat FOTO: Stefan F. Saemmer (g_mehrw
Vor Ostern sind weiße Eier besonders gefragt, sie lassen sich besser färben als braune. Im restlichen Jahr liegen allerdings die braunen eher im Trend.

Viele Menschen halten diese für gesünder als weiße. Aber stimmt das? Tatsächlich hat die Farbe der Schale keinen Einfluss auf Geschmack, Nährstoffe oder Vitamine. Dass manche Hühner weiße Eier legen und andere braune, liegt nicht etwa an der Farbe ihres Federkleides, sondern an einem Hautläppchen hinter dem Ohr. Sind diese so genannten Ohrscheiben weiß gefärbt, legt das Huhn weiße Eier. Bei roten Ohrscheiben entstehen in der Regel braune Eier. Zum Färben gibt es verschiedene Produkte - auf synthetischer oder natürlicher Basis. Aber auch ein Blick in den Kühlschrank bzw. die Vorratskammer lohnt sich: Mit Pflanzenauszügen, beispielsweise aus Spinat, Zwiebelschalen oder Rote Beete lassen sich Ostereier pastellig färben. Dazu sollte man die Pflanzenteile vor dem Färben etwa 45 Minuten sanft köcheln und absieben. Die Eier können anschließend mit ein bisschen Zitronensaft in dem Farbsud hartgekocht werden. Tipp: Die Eier vorher mit Essig abreiben, das ergibt besonders brillante Farben. Wer auf eine artgerechter Haltung der Legehennen Wert legt, sollte Eier aus Freilandhaltung beziehungsweise Bio-Eier kaufen. Diese sind an den Ziffern 1 und 0 an erster Stelle im Stempel auf dem Ei zu erkennen.