mahlzeit

Frische Lebensmittel wie Aufbackwaren, frisches Fleisch oder gekühlte Fertiggerichte werden teilweise unter "Schutzatmosphäre" verpackt. Dabei wird innerhalb der Packung die Luft durch ein sogenanntes Schutzgas ersetzt.

In der Regel handelt es sich dabei um Gasgemische aus Sauerstoff, Stickstoff und Kohlendioxid - also den Bestandteilen der normalen Atemluft. Aus gesundheitlicher Sicht sind diese Schutzgase unbedenklich. Die genaue Zusammensetzung des Schutzgases ist gezielt auf das betreffende Lebensmittel zugeschnitten. Sie muss vom Hersteller auf der Verpackung nicht detailliert angegeben werden. Mit dem Zusatz der Packgase Kohlendioxid und Stickstoff wird die Haltbarkeit verlängert, indem sie das Wachstum sauerstoffliebender Verderbniserreger unterdrücken. Bei rotem Fleisch ist allerdings ein Zusatz von Sauerstoff üblich, damit dieses länger rot und somit frisch aussieht. Dadurch können jedoch sowohl die Qualität als auch der Geschmack leiden: Fette werden eher ranzig. Dieser Geschmacksverlust ist allerdings erst nach längerer Lagerung festzustellen, wie etwa bei einer dreimonatigen Lagerung im Gefrierschrank von rohem Hackfleisch in "Schutzatmosphäre"-Packungen. Es empfiehlt sich daher, Fleisch vor dem Einfrieren in geeignetes Material umzupacken, Verpackungen mit Schutzgas sind nicht dafür geeignet. Susanne Umbach ist Ernährungsreferentin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Zusammen mit ihren Kolleginnen gibt sie Tipps zur Ernährung. Fragen an: ernaehrung@volksfreund.de Diese und weitere TV-Kolumnen finden Sie auch im Internet auf <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/kolumne" class="more" text="www.volksfreund.de/kolumne"%>