"Mahlzeit"

Im Berufsalltag ist es oft schwierig, die Balance zu finden: Es gilt, flexibel zu sein, aber die Gesundheit nicht aus den Augen zu verlieren. Pausen sind dabei genauso wichtig wie ausgewogenes Essen und Trinken.

Wer morgens keinen Appetit hat, sorgt mit einem späten Frühstück bei der Arbeit für einen ersten Energieschub. Besser ist es, nicht nebenbei vor dem Computer zu essen, sondern eine echte Pause einzulegen. So lässt sich nicht nur das Essen besser genießen, sondern man behält auch den Überblick, wie viel man gegessen hat. Gegen Mittag kommt bestimmt der kleine - oder große - Hunger. Glücklich ist, wer in der Kantine abwechslungsreiche und vollwertige Angebote vorfindet. Nicht wenige verspüren in der Mittagspause Heißhunger auf Pommes oder Döner. Fast Food darf auch mal sein. Dann gilt es aber, die fehlenden Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe zwischendurch oder abends mit Gemüse, Obst, Vollkorn- und Milchprodukten zu ergänzen. Früher war es üblich, das Mittagessen im "Henkelmann", einem Transportgefäß aus Metall oder Emaille, mit zur Arbeit zu nehmen. Heute gibt es unzählige Behälter für den Transport. Zu Hause vorbereitetes Essen ist eine prima Alternative zu Kantine oder Fast Food. Wer beim Kochen regelmäßig eine Portion mehr zubereitet, einfriert oder am nächsten Tag mit zur Arbeit nimmt, spart nicht nur Geld, sondern muss auch nicht in der Warteschlange stehen. Gibt es am Arbeitsplatz keine Aufwärmmöglichkeit, lassen sich Reste von Kartoffeln oder Nudeln zu einem Salat aufpeppen - nahrhaftes Fix-Food. Ich wünsche guten Appetit! Susanne Umbach ist Ernährungsreferentin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Zusammen mit ihren Kolleginnen gibt sie Tipps zur Ernährung. Fragen an: ernaehrung@volksfreund.de Diese und weitere TV-Kolumnen finden Sie auch im Internet auf <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/kolumne" class="more" text="www.volksfreund.de/kolumne"%> red