mein garten

Im Ersten läuft ein Krimi, im Zweiten ein Thriller. Ich flüchte in den Garten.

Wirken die Buchsbaumfiguren im schummrigen Abendlicht nicht schaurig-schön?! Wenn mir nur das Bekennerschreiben aus dem Kopf ginge: Buchsbaumzünsler schlägt in Neustadt an der Weinstraße zu. Der Schädling ist auf dem Vormarsch. Jeden von uns könnte es treffen. Die liebevoll geschnittenen Buchse eiskalt erledigt. "Bei einzelnen Blättern sind durch den Fraß der Raupen nur noch Blattrippen vorhanden, von anderen nur noch der Stiel", wird das Schadbild beschrieben. Auf der Internetseite www.hortipendium.de/Buchsbaumzü;nsler kann man mit Hilfe einer bebilderten Tabelle fahnden, ob es sich am Tatort um die gefürchtete Schmetterlingsart aus Asien handelt. Kriminell sind deren gefräßige Raupen. Hitchcock ist gefragt. Vögel wurden beobachtet, wie sie Raupen und Larven des Buchsbaumzünslers verspeisten. Es gibt aber auch ein Hausmittelchen: vier Teile Essig, drei Teile Rapsöl auf eine halben Liter Wasser - mit der Sprühflasche auf die betroffenen Pflanzen spritzen. Puppen und Gespinste einsammeln inklusive. Mit dem Hochdruckreiniger könnte man sich Polizist Schäffer vorstellen. Nach Ersterfolgen stößt man schnell an die Grenzen. Bleiben noch Insektizide. Aber dann heißt es wieder: Der Mörder ist immer der Gärtner. Sie haben eine Frage an unsere Gartenexpertin Kathrin Hofmeister? Schreiben Sie an garten@volksfreund.de. Die für alle Hobbygärtner spannendsten Fragen werden im Volksfreund beantwortet. Mehr dazu unter www.volksfreund.de/garten Diese und weitere TV-Kolumnen finden Sie auch im Internet auf www.volksfreund.de/kolumne