Mein GARTEN

Pfingstrosen sind die perfekten Schnittblumen. Auch Blumenläden bieten sie zur Blütesaison an.

Aber wenn man die Möglichkeit hat, sie aus dem Garten zu holen, ist das unvergleichlich. Jeder, der dicht gefüllte Blütenwunder, seidig schimmernde mit einfachen Blüten oder den japanischen Typ mit den franseligen Staubblättern in der Blütenschale frisch vom Beet auf den Tisch bringt, weiß, was gemeint ist. Ihrer Lebendigkeit kann man beim Aufblühen zusehen. Ein angenehmer Duft erfüllt den Raum. Und das Beste: Alle eignen sich für die Vase. Im Garten kann man Pfingstrosen in verschiedenen Blühstadien schneiden. Oftmals haben die kleineren Blüten der nachblühenden Seitenknospen die richtige Größe für ein Bukett. Man kann einzelne Blüten verschiedener Sorten in einem Sammelsurium von Väschen auf einem Tablett servieren. Dann lassen sich die individuellen Züge auf Augenhöhe betrachten. Im Grunde braucht die Blütenschönheit kaum Beiwerk. Ein paar Laubblätter von der Hainbuchenhecke, die Blütenrispen des Frauenmantels, eine Manschette aus Funkienblättern - fertig ist das Arrangement. Oder noch einfacher: Die Blütenköpfe schwimmen in einer Wasserschale. So werden aus den Rosen ohne Dornen sogar noch Seerosen.