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Mit Ostern beginnt die Rasensaison

Kathrin Hofmeister. Foto: privat
Kathrin Hofmeister. Foto: privat
Beim Verstecken der Ostereier auf dem Rasen wird es auffallen. Hier gibt es Moos in Hülle und Fülle. Das bedeutet: Nach Ostern wird der Rasen nicht nur vertikutiert, sondern tiefgehend gelüftet. Dabei helfen spezielle Lüftungsgabeln mit hohlen Zinken. Kathrin Hofmeister

Der Frost hat Senken entstehen lassen. Als Nesterverteiler würde man sagen: Prima! Hier braucht man keine Körbchen als Fassung der Schoko-Eier. Als Rasenpfleger muss man die Mulden auffüllen und hinterher neu einsäen.
Als Nächstes geht es darum, das Gras kurz zu halten. Immer häufiger erledigen das Mähroboter. Experten meinen, ihnen gehöre die Zukunft. Sie schnurren permanent über den Rasen. Der Schnitt bleibt liegen und dient als Dünger. Damit der Mähroboter weiß, wo er mähen soll, legt man ein dünnes Schwachstromkabel, die sogenannte Induktionsschleife um die Fläche.

In einem Hanggarten im Hochtaunus lernte ich ein Modell mit Allradantrieb für Hanglagen kennen. Seine Familie hatte das zu mähende Terrain und die Blumenbeete mit Steinen eingefasst. Ihr "Luigi" - es handelte sich um ein italienisches Modell - erkennt mittels Sensoren, wo er an seine Grenzen stößt. Wie alle modernen Mähroboter fährt er zum Aufladen automatisch auf eine Ladestation. Viele Modelle sind mit Regensensor ausgestattet. Sie steuern die Ladestation bei Schlechtwetter an. Hybrid-Modelle decken einen Teil ihres Energiebedarfs über Solarstrom.
Apropos Sonne: Mein persönlicher Tipp lautet, Süßigkeiten nicht an kniffligen Stellen im Garten verstecken! Tragischer als ein ramponierter Rasen sind geschmolzene Osterhasen.

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