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Meinung
Patienten verlieren Vertrauen in Grippeimpfung

FOTO: TV / klaus kimmling
Im vergangenen Jahr schützte die empfohlene Grippeimpfung nicht ausreichend. In diesem Jahr gibt es Lieferprobleme beim Impfstoff. Viele, die sich jetzt impfen lassen wollen, werden erst mal vertröstet: Wegen Lieferproblemen beim Impfstoff fehlen einigen Apotheken die Kanülen mit dem Influenza-Schutz. Von Bernd Wientjes

Auch wenn dieser in den kommenden Wochen nachgeliefert wird, führt das erneut zum Vertrauensverlust. Viele Patienten, die sich auch aufgrund der ungewöhnlich heftigen Grippewelle Anfang des Jahres erstmals impfen lassen wollen, misstrauen dem Impfschutz und letztlich auch dem gesamten Gesundheitssystem. Unweigerlich drängt sich ihnen der Verdacht auf, dass beim Gesundheitsschutz der Bevölkerung gespart wird. Ein fataler Verdacht, der spätestens im nächsten Jahr durch ausreichenden und umfassend schützenden Impfstoff ausgeräumt werden muss. Sonst lässt die Impfbereitschaft noch weiter nach.

b.wientjes@volksfreund.de