Pitter: Alles soll bleiben, wie es ist

Pitter : Alles soll bleiben, wie es ist

Also ich fahre nicht gern weg. Ich meine in Urlaub und so. Ich brauche keine neuen Einflüsse, dafür sorgt mir schon unser Bitburg. Meine Walburga ist mit dem Urlaub hin und hergerissen. Mal meint sie, sie müsse unbedingt raus.

Oder sie behauptet, gar nicht wegfahren zu können, weil ihr alles zuhause über den Kopf wächst, weil ich mich um gar nix kümmern würde. Nur am Rande: Ich mähe jetzt rund um unsere neuen insektenfreundlichen Gras-Blumen-Büchel, ich gucke, dass ich in der Garage den Überblick behalte und im Haus, verhalte ich mich so unauffällig wie möglich. Wir fahren jedenfalls immer in das gleiche Dorf in Urlaub. Jedes Jahr. Und treffen da immer die gleichen Leute. Genau das macht doch den Reiz aus. Das alles möglichst gleich bleibt, man sich immer besser auskennt und trotzdem alles irgendwie zeitlos ist. Aber unser Bitburg schmeißt ja alles durcheinander, bis keiner mehr den Pizzastand auf dem Grenzlandtreffen findet. Leute, ich werde vor Ort sein und helfen, wo es nur geht! Ihr findet mich am Bierstand – sobald ich weiß, wo der steht. Prost,