1. Meinung

Bauern sind immer noch Trumpf

Bauern sind immer noch Trumpf

So ein Desaster! Eigentlich wollte ich ja zusammen mit meinen Skatbrüdern zum großen Turnier nach Bitburg diesen Sonntag. Und jetzt das: Unsere Frauen, also meine Walburga, hat sich mitsamt ihrer ganzen Gymnastikgruppe angemeldet!

Warum? Weil es da auch einen extra Pokal für die beste Dame (naja, in der Kategorie kann Walburga eigentlich kaum punkten, aber sei's drum) geben soll. Den Kartenspielern wird noch Hören, Sagen und Geben vergehen, wenn Walburga da alles lustig durcheinander mischt - und wahrscheinlich statt mit "18, 20, 2" zu reizen eher was wie "1, 2, 3, vier, Eckstein, alles muss versteckt sein" erzählt.
Bei dem Spielniveau hätte sogar Bitburgs Bürgermeister die einmalige Chance, beim Ramschen die Halle 300 und den alten Aldi auf einen Streich loszuwerden, während die Freien Wähler im Bitburger Land mal einen "Grand ouvert" wagen könnten und offenbaren, welcher Bürgermeisterkandidat es denn nun für sie sein darf. Der eine, der andere oder "mit zwei gespielt drei"?

Immerhin hat es die Führungsspitze der Eifeler Feuerwehr jetzt geschafft, bei der Variante "Ohne drei gespielt vier" mal eine von drei vakanten Spitzenpositionen erstaunlich unaufgeregt zu besetzen. Wenn so viel Gutes passiert, ist das auf jeden Fall ein Stubbi in schöner Runde wert. Aber ich und meine Skatbrüder, wir sind wohl die Bauernopfer dieses Turniers - den Damen sei Dank.

Aber beim Skat sind die Bauern Trumpf, meine liebe Walburga. Wir werden uns da under-cover einschleusen - Agentengruppe 009 - und dann könnt ihr euch beim Reizen mal warm anziehen. Dieses Spiel ist noch nicht zu Ende.

Prost - und über die Preise reden wir noch - sagt Pitter