Kolumne Pitter: Bitburg und das liebe Vieh

Kolumne Pitter : Bitburg und das liebe Vieh

Danke, ihr Hunde. „Bitburg bellt“ ist einfach klasse! „Bitburg brennt“ kann jedenfalls nun wirklich kaum noch einer hören. Es brennt einfach schon zu lange. An allen Ecken und  Enden, wo „Bitburg pennt“.

Aber eine Sache spielt uns, die wir allwöchentlich den Blick besorgt auf unser Bitburg richten, trotz allem in die Hand. Die Eifel. Da kommt auf lange Sicht keiner drum herum. Es gibt einfach immer mehr Leute, die hier hinwollen. Die Gründe brauche ich nicht aufzuzählen. Wir Eifeler Trendsetter haben uns ja schon immer etwas mehr Luft und Raum für die Entfaltung unseres charmanten Wesens gegönnt und wir haben hier halt einfach mehr Platz. Auf den Dreh kommen jetzt auch immer mehr gestresste Großstädter. Ich seh‘ schon, wie in Köln & Co.  ein „Klotz“ nach dem nächsten verwaist, während bei uns jede Mistgrube nach allen Regeln regionaltypischer Baukunst restauriert wird. Blühende Dörfer, blühende Landschaft. Der Aufschwung West! Damit wir den absehbaren Zulauf an Neu-Eifelern überhaupt richtig kanalisiert bekommen, wird Big-Big-Bitbörg zur Anlaufstelle für alle, die nicht den Geheimtipp Prüm bekommen haben. Und nur mal angenommen, eine Fusion mit der Vulkaneifel käme am Ende doch in Frage:  Wo meint ihr, wäre dann das neue Zentrum? Jedenfalls nicht in „Städte, die bellen, beißen nicht“. Deshalb wird in Bitburg schon jetzt die ganze kleinteilig-dörfliche Struktur bewahrt. Denn solange es in der Eifel mehr Rinder als Einwohner gibt, müssen wir ja irgendwo auch mit den Rindviechern hin. Prost, euer

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