Kolumne Pitter: Der Generalsupermindmasterplan

Kolumne Pitter : Der Generalsupermindmasterplan

Prost Neujahr, meine lieben Eifelmatrosen! Neues Jahr, neues Spiel, neues Glück. Und das könnte unser Bitburg 2020 aber wirklich mal gebrauchen. Da gibt es ja, sagen wir mal, noch jede Menge brachliegendes Potenzial in unserer Stadt der unbegrenzten Planerei.

Da muss man gar nicht erst groß auf dem Beda-Platz rumreiten. Das Pferd ist eh totgeritten, wenn die es nicht schaffen, ihren Verkehrszirkus mal in eine Richtung zu bringen. Linksrum natürlich. Das sind die Bitburger vom Innenstadtring wenigstens gewöhnt.

Und wie wir wissen, mögen sie Neues und Ungewohntes ja erst mal nicht so auf Anhieb. Da darf man sich dann ruhig mal fragen, ob das mit dem Neuen Jahr so klappt. Immerhin haben sie ja, wenn sie auch sonst nicht viel haben, in jeder Hinsicht den Plan in der Tasche. Also, ich meine, wenn überhaupt irgendjemand den Plan in der Tasche hat, dann unser Bitburg. Masterplan Housing, Generalverkehrsplan, Haushaltsplan 2020, alles geregelt hier. Aber entweder die haben die Tasche verloren, in der sie den Plan haben oder es läuft hier tatsächlich alles nach Plan nur ist der Plan halt irgendwie bescheiden. Am Beda-Platz jedenfalls läuft nix. In der Müller-Flegel-Arena auch weiter nix und es ließen sich noch mehr brachliegende Potenzialflächen aufzählen. Was läuft: Pils vom Fass. Und das immerhin so reichlich, dass es mit der Gewerbesteuer klappt. Ansonsten wird in Bitburg halt mehr geplant. Machen war gestern. Und gut geplant ist halb gewonnen. Womit ich meine: Knapp daneben ist auch vorbei.

Also wenn unsere Bitburger 2020 nutzen wollen, richtig zu rocken, muss schon mehr passieren als Ideenskizze, Masterplan, Generalmastermindsuperplan und, nur damit wir es nicht vergessen: Green-Tec-Cluster. Die sollten einfach mal was machen, so richtig praktisch. Wird schon schief gehen. Und für diesen Fall sprechen wir dann nächste Woche über Plan B „Hafenstadt mit Hafen satt“. In diesem Sinne: Prost,