Die Sache mit dem Kamel, dem Nadelöhr und Walburga

Die Sache mit dem Kamel, dem Nadelöhr und Walburga

Upps, da habe ich mich wohl in die Nesseln gesetzt. Was hat Walburga gezetert, nur weil ich vermutet habe, dass sie wohl kaum durch eine dieser Fugen spazieren könnte, mit denen man bei der Nimsphilharmonie in Stahl Alt von Neu trennt.


Die Frage, wo die Grenze verläuft - auch die des guten Geschmacks - muss man sich ja mal stellen. Nicht nur in Amerika, wo die Antwort wohl ziemlich einfach wäre.
Was Walburga angeht, da bin ich offenbar im Bereich der alternativen Fakten gelandet. Sie würde locker durch den schmalen Spalt bei diesem Schuppen passen, so schlank und rank, wie sie sei, schimpfte meine Frau. Jetzt haben wir stille Messe. Wie ist das bloß wieder gutzumachen?
Also, dann: Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr als dass meine Walburga in einem Fugen-Versehen der Architektur stecken bleibt.
Und jetzt gehe ich mal das Theater suchen - nicht das in Stahl und auch nicht das Daheim. Ich reise in die Vergangenheit. Damals, als die Welt im Vicus Beda noch in Ordnung war. Es Tavernen, Thermen und eben ein Theater gab. Wein, Weib und Gesang. Und ganz bestimmt irgendwo auch ein Bier.Pitter