Kolumne Pitter: Feuerwerk muss sein

Kolumne Pitter : Feuerwerk muss sein

Ich bin ja bekanntlich ein großer Umweltschützer. Bier aus Plastikbechern zum Beispiel, das geht gar nicht. Ein No-go ist dieser To-go-Kram, auf Neudeutsch sozusagen. Dieser ganze Müll, der dabei anfällt.

Das kann ich nicht unterstützen. Ich setze mich auch gerne ins Café auf dem Spittel und schaue den jungen Leuten bei ihrer Freitagsdemo zu. Auch, wenn sich andere über das Schuleschwänzen aufregen, mal ehrlich, wer hat denn nie die Schule geschwänzt? Ich schon, allerdings aus weniger edlen Motiven.

Aber trotzdem, zurück zum Thema Umweltschutz. Da gibt es bei mir auch Grenzen. Und die sind erreicht, wenn in Bitburg bei der Herbstkirmes das Feuerwerk abgesagt werden sollte. Ist ja zum Glück nicht in der Diskussion. Aber, das sollte man sich mal vorstellen: Herbstkirmes, bei vermutlich sehr grauem Wetter.

Und dann stehen Menschen in winterlichem Grau-Schwarz ge­kleidet auf dem grauen Spittel und dem ebenso grauen Petersplatz. Die paar Bäume reißen das ohne Blätter auch nicht mehr raus. Wie soll da Feierstimmung aufkommen. Kalt, nass, dunkel, bah.

Aber, wenn es ein Feuerwerk gibt, das bringt Farbe. Das bringt gute Laune. Da haben die Menschen Lust auf die Straße zu gehen und zu schauen und zu staunen. Dann klappt es auch mit dem Spaß und der guten Laune.

Und das Bier und der Glühwein, das trinken wir dann aus echten Gläsern.

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