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Kolumne Pitter: Heute spricht Walburga

Kolumne Pitter : Heute spricht Walburga

Gestern war Weiberfastnacht, da hatten die Männer mal gar nichts zu sagen. In Bitburg haben die Weiber das Rathaus gestürmt und auch in Daun und Gerolstein wurden die Männer entmachtet. Und auch Prüm ist jetzt endlich wieder in weiblicher Hand.

Deshalb ist ja klar, das das  auch für meinen Pitter gilt. Der muss jetzt über die närrischen Tage schweigen.  Ich habe ihm also sozusagen den Schlüssel zu dieser Kolumne abgenommen. Jetzt red ich, Walburga! Und zwar über ein Thema, von dem die Männer gar keine Ahnung haben. Auch, wenn sie das ganz anders sehen.

Nämlich Schönheitswettbewerbe. Und da hat bei der Wahl zur Miss Germany in diesem Jahr erstmals eine 35-Jährige gewonnen. Und da dürfen sich die Frauen auch nur bis 35 bewerben. Es ist die älteste jemals gewählte Miss Germany.

Und wie das möglich ist? Tja, die Jury war erstmals rein weiblich. Die hat nicht danach geguckt, welche Dame die größte Oberweite und den knackigsten Popo hat, sondern die haben nach Charakter geurteilt. Und deshalb sage ich ja immer: Es ist viel besser, wenn die Frauen was zu sagen haben. Also sozusagen Weiberfastnacht das ganze Jahr lang.

Ich finde wir sollten hier in der Eifel auch so eine Wahl machen. Und die Altersgrenze von 35 auf 70 verdoppeln. Nur Frauen in der Jury. Und ich bewerbe mich gleich. Statt wallendem Blondhaar, kurzes Grauhaar, aber super Charakter. Wer sagt denn schon, dass die Miss Eifel immer eine Kuh sein muss.