1. Meinung

Hund müsste man sein

Kolumne Pitter : Hund müsste man sein

Moment, Michel Billen, hat der sich nicht in den Ruhestand verabschiedet? Weit gefehlt. Schließlich ist er noch Beigeordneter in unserem Nachbarkreis Bitburg-Prüm und achtet schön drauf, dass Öcki Streit da nix verbockt.

Michels Credo: „Mir egal, wer unter mir Landrat ist.“  Richtig lieb haben wir ihn, seit er uns unsere geliebte braune Tonne madig gemacht hat (für den KSK-Übernahmeversuch hab ich ihm schon Absolution erteilt ...). Da ist er aber zumindest konsequent: Der Eifelkreis werde keine „Madentonne“ einführen, war aktuell von Billen zu erfahren. Da will sie also niemand – sagt Michel. Und bei uns: riesige Nachfrage – in Zahlen: 18,55 Prozent der Haushalte. Wie, ganz schön wenig? Nicht schon wieder alles – um im Bild zu bleiben – madig machen! Mit 18 Prozent erobert Olaf Scholz in einem Jahr das Kanzleramt. Nix Söder! Nix Baerbock!

Foto: TV/Werhan, Michael

Nun aber genug der Nebensächlichkeiten, hin zu unserer Fast-Ministerpräsidentin. Corona, US-Wahl, Belarus (warum heißt das eigentlich auf einmal nicht mehr Weißrussland?) - Peanuts! Julia Klöckner hat endlich das Thema angepackt, an das sich noch niemand rangetraut hat: die Gassi-Pflicht für Hunde. Also mindestens zweimal täglich für insgesamt mindestens eine Stunde Auslauf im Freien außerhalb des Zwingers. Ach, Hund müsste man sein. Walburga, warum gewährst du mir so was nicht? Letzter Versuch: Wenn du mich suchst, ich stehe mit der Leine in der Schnüss an der Haustür ...