Pitter: Ein Glöckchen für Mätti

Pitter: Ein Glöckchen für Mätti

Wir haben ja viele schlaue Bürgermeister in unserer schönen Vulkaneifel: angefangen beim unfehlbaren Werner Klöckner über den nun richtig wichtigen Gorden Schnieder bis hin zum weisen Friedhelm Bongartz.

Aber der gerissenste, hartnäckigste und wohl einflussreichste (wer unterhält sonst schon eine innige Brieffreundschaft mit dem Innenminister und wird zum Bundespräsidenten eingeladen?) unter ihnen ist, na wer wohl: Mätti Stein! Wofür andernorts Bürgerinitiativen gegründet, Resolutionen verabschiedet und Verwaltungsgerichte angerufen werden, da braucht es in Hillesheim nur ihn, um sich gegen eine Zusammenlegung von Kommunen zu stemmen. Was in der Nachbarstadt zwei Dutzend Politiker, Berater und Investoren nicht schaffen, erledigt er als Nebenjob: ein Hotel und somit die ganze Stadt wiederzubeleben.

as würde es in den anderen Gemeinden unserer schönen Vulkaneifel vorangehen, wenn mehr Würdenträger auf Mätti Stein hören würden. Vermutlich würden sie es ja gerne, hören ihn aber wohl einfach nicht. Das könnte daran liegen, dass er sich in seinen Ratssitzungen immer nur mit einem kleinen Glöckchen Gehör verschafft. Doch Hilfe naht: In der Dauner Thomas-Morus-Kirche, die ja nicht mehr gebraucht wird, ist nun erst die Orgel verkauft worden. Wenn Mätti sich nun aber die große Glocke sichern würde, wäre seine Stimme im ganzen Kreis zu hören.

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