1. Meinung

Vertrauen ist gut ...

Vertrauen ist gut ...

So, werte Leser, ich hoffe, Sie haben etwas Zeit (zwei, drei Stündchen), denn hier folgt nun ein detaillierter Jahresrückblick. Nitz: Im Juni ist dort ein Fahrrad gesichtet worden … "Bist du denn völlig übergeschnappt? Die Leute mit so einem langweiligen Stuss zu nerven!" Sie ahnen es schon: Walburga! Zum Glück krakeelt sie noch, denn ein treuer Fan meiner trotz allem immer noch Lieblingsehefrau hat sich schon Sorgen gemacht.

Nein, nicht der Lüstling aus dem Altkreis Prüm, sondern die von mir hoch geschätzte Anita aus K. Sie hat mal wieder geschrieben: "Mein lieber Pitter: Ich mache mir Sorgen! Nicht (mehr) um dich - das leidige Thema Duell scheint nun endlich vom Tisch zu sein - sondern um deine Frau! Wo ist Walburga? Du könntest mir ja jetzt antworten, dass sie voll im Adventsstress war: Weihnachtsputz, Plätzchen backen, Geschenke besorgen oder so, aber das meine ich nicht. Früher durfte sie auch selbst (wenigstens ab und zu) mal samstags in der Zeitung zu Wort kommen, aber seit geraumer Zeit zitierst du sie höchstens noch.

Liegt das nur daran, dass du sie vor den Avancen eines gewissen Herrn A. aus H. bewahren willst? Das ehrt dich zwar, aber ich glaube, Walburga kann ganz gut auf sich selbst aufpassen. Und Du solltest deiner Angetrauten ruhig vertrauen (die weiß schon, was sie an dir hat!). Wir Eifeler Frauen sind doch treu wie Gold!" Liebe Anita! Wer wollte dir widersprechen! Ich nehme dein Anliegen mit in die besinnliche Adventszeit … "Die ist rum, du Schnarcher!"

Walburga, 2014 war gemeint! Du glaubst doch nicht, dass ich dich wegen einer Zuschrift wieder die Feder schwingen lasse. Übrigens: Die Gardinen könnten auch noch mal gewasch… Wenn mich einer sucht: Ich habe mich bei meiner Erbtante versteckt. In der Hoffnung, dass ich den Jahreswechsel überlebe: Guten Rutsch!