Kolumne Pitter: Wer nicht anfängt, wird nicht fertig

Kolumne Pitter : Wer nicht anfängt, wird nicht fertig

Ach, unser Bitburg. Das war mal wieder typisch: Straße auf, Straße zu und jetzt guckst du, Straße wieder auf, so geht in der Kreisstadt der Lauf. Der „Hätte, hätte“-Fahrradkette-Fall. Na ja, so lange jeder eine funktionstüchtige Luftpumpe dabei hat, falls mal wieder irgendwem der Kragen, ähm also der Reifen, platzt, kann ja nix passieren.

Und wie schnell ist nix passiert. Das haben sich auch die Bitburger Modellbauer gesagt. Diese unerschrockenen Eifelmatrosen packen es einfach an und lassen ab Juni Schiffe auf dem Bitburger Stausee fahren. Na gut, Modellschiffe. Aber immerhin. Es ist der erste Schritt zum Kyllhafen. So können sich die Eifeler in aller Ruhe an die Vorstellung gewöhnen, ohne dass dabei jemand riskieren müsste, seekrank zu werden. Veränderungen soll man ja nicht überstürzen. Deshalb gehen wir es spielerisch an und bauen an der Ecke Trierer Straße/Karenweg schon mal einen kleinen Kinderkaufmannsladen auf, auf den Beda-Platz kommt ein linksdrehendes Karussell und in die leerstehenden Schaufenster kann sich jeder das hinmalen, was er gerne dort hätte. Walburga übt schon mal Schuhe. Und Handtaschen. Mir würden ein paar Hafenkneipen gut gefallen. Auf dass die Eifeler See uns dieses Wochenende wohlgesonnen ist. Ahoi, euer