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Garten
Rittersterne für den Advent topfen

Kathrin 
Hofmeister.
Kathrin Hofmeister. FOTO: TV / Kathrin Hofmeister
Höchste Zeit, den Ritterstern zu pflanzen, damit er zu Weihnachten blüht! Sechs bis acht Wochen braucht die auch als Amaryllis bekannte Zwiebelblume, um ihre volle Schönheit zu entfalten. Doch schon wenn es darum geht, die geeignete Blütenfarbe zu finden, kann das dauern: Traditionalisten finden Rote am schönsten.

Modebewusste wählen je nach Adventstrend Pastelltöne in Rosa, Lachsorange und Apricot. Wer wahlweise Eleganz oder Neutralität bevorzugt, greift zu weißblühenden Exemplaren. Liebhaber des Opulenten wenden sich den gefüllten Rittersternen zu.

Und Pflanzenfreaks probieren auf der Suche nach dem Ausgefallenen auch gerne mal gestreifte Blüten aus, oder solche, die vom zartgrünen Herz über Schneeweiß bis zum kirschroten Rand gleich drei Farben in sich vereinen. Die Wahl des passenden Pflanzgefäßes kann dann je nach Amaryllis-Typ weitere Stunden in Anspruch nehmen.

Kommt noch die Option hinzu, die Zwiebel in einer speziell taillierten Glasvase wie Hyazinthen anzutreiben, dann beginnt die Surferei im Internet nach entsprechenden Angeboten.

Da lobe ich mir einen einfachen Tontopf. Er muss nicht viel größer sein als die Zwiebel. Den Kopf kann man sich dann immer noch bei der Wahl des Übertopfes zerbrechen. Ist der Topf endlich mit Blumenerde gefüllt, setzt man die Zwiebel so tief, dass etwa ein Drittel aus der Erde ragt. Andrücken, vorsichtig gießen. In der ersten Zeit sparsam wässern. Zeigen sich die Blütenstiele, brauchen Rittersterne mehr Wasser. Jetzt kann man sogar alle zwei Wochen Blühpflanzendünger ins Gießwasser geben. Ritterstern liebt es hell und warm (20°-23°C), aber keine direkte Heizungsluft. Steht meine Amaryllis schließlich auf dem Küchenfenstersims, schaue ich ihr ganz in Ruhe beim Wachsen zu.

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