Kommentar zur Römerbrücke Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Leider nein

Meinung · Ständig kommen sich Radler, Fußgänge rund Autofahrer auf der Römerbrücke in die Quere. Zwei Ortsbeiräte wollen dagegen etwas tun. Das wird jedoch nicht reichen, kommentiert Harald Jansen.

Römerbrücke Trier: Verkehrssituation darf so nicht bleiben
Foto: TV/Harald Jansen

Die Römerbrücke ohne motorisierten Individualverkehr. Der Bedeutung als Weltkultuerbe wäre das angemessen. Doch das wird nur ein Wunschtraum bleiben. Wohl auf Jahre hinweg werden Autos diese Verbindung nutzen. Deshalb ist es richtig, dass sich die Ortsbeiräte darüber Gedanken machen, wie die unterschiedlichen Nutzungen der Brücke besser harmonisiert werden. Ein Tempolimit und Geschwindigkeitskontrollen sind sicher ein Weg, etwas mehr Ruhe in die Sache reinzubringen. Doch das wird nicht reichen, den Wünschen und Bedürfnissen der verschiedenen Verkehrsteilnehmer gerecht zu werden.