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Kolumne
Die Wahrheit zu den wilden Grünen

FOTO: Werhan, Michael / TV
Trier. Meine Bärbel mag die Grünen und Tiere. Zebras sind ihre absoluten Lieblinge. Überall bei uns im Haus stehen die Viecher rum: in Plüsch, in Plastik, auf Papier. Als Fellmuster auf Bärbels Blusen hängen sie sogar in unserem Kleiderschrank!!! Na ja, was sag ich. Wenn die Frauen älter werden, mustern sie sich immer wilder. Und dann die Grünen! Wenn sie was von Cem Özdemir oder Dominik Heinrich in der Zeitung liest, fangen ihre Augen zu leuchten an, und ihre Wangen werden rot. Es ist wieder soweit.

Jedes Jahr stellen die Grünen den Antrag im Stadtrat, Wildtiere im Zirkus zu verbieten. Bärbel steht voll hinter dieser realitätsfernen Idee. Denn wer hüpft im aktuellen Weihnachtscircus in der Manege rum? Zebras! Ihr ist dabei völlig egal, dass Milljunen von Kindern Rotz und Wasser heulen, wenn keine Zebras oder Dromedare mehr im Zirkus rumlaufen.

Ich glaub ja, die Grünen verfolgen eine ganz andere Strategie. Kein Mensch käme doch normalerweise auf Idee, Jahr für Jahr einen Antrag im Stadtrat zu stellen, der sowieso scheitert. Nee. Da steckt jemand ganz anderes dahinter. Einer mit Geld. So wie damals der Franz Weißebach, Stifter des Palastgartens. Der vererbte der Stadt Trier sein Vermögen mit der Auflage, den Bau eines Krematoriums damit zu finanzieren. Nur wenn die Stadtverordnetenversammlung fünf Jahre lang diesen Bau jeweils ablehnte, durfte das Geld für einen Volksgarten verwendet werden.

Wenn also die Grünen ihren Antrag fünf Mal gestellt haben, ziehen sie einen Namen aus der Tasche. Dieser Mensch hat per Testament festgelegt, dass sein Erbe für den Bau eines neuen Tierheims verwendet werden soll. Eins mit allem Pi, Pa, Po. Für Hunde, Katzen und Meerschweinchen aus der ganzen Region. Clever. Gell, Bärbel?