1. Meinung

Kolumne Wilbert: Jetzt spricht Wilma!

Kolumne Wilbert : Jetzt spricht Wilma!

Seit Weiberdonnerstag haben die Männer endlich mal gar nichts zu sagen. In Wittlich haben die Weiber das Rathaus gestürmt und auch in Morbach, Thalfang, Traben-Trarbach und Bernkastel-Kues wurden die Herren entmachtet.

Alles wieder in weiblicher Hand.

Deshalb ist ja klar, dass das  auch für meinen Wilbert gilt. Der muss jetzt über die närrischen Tage schweigen.  Ich habe ihm also sozusagen den Schlüssel zu dieser Kolumne abgenommen. Jetzt red ich, Wilma! Und zwar über ein Thema, von dem die Männer gar keine Ahnung haben. Auch, wenn sie das ganz anders sehen.

Nämlich Schönheitswettbewerbe. Und da hat bei der Wahl zur Miss Germany in diesem Jahr erstmals eine 35-Jährige gewonnen. Und da dürfen sich die Frauen auch nur bis 35 bewerben. Es ist die älteste jemals gewählte Miss Germany.

Und wie das möglich ist? Tja, die Jury war rein weiblich. Die hat nicht danach geguckt, welche Dame die größte Oberweite und den knackigsten Popo hat, sondern die haben nach Charakter geurteilt. Und deshalb sage ich ja immer: Es ist viel besser, wenn die Frauen was zu sagen haben. Also sozusagen Weiberfastnacht das ganze Jahr lang.

Ich finde wir sollten hier für Eifel und Mosel auch so eine Wahl machen. Die Miss Mosel-Eifel-Hunsrück. Und die Altersgrenze gleich mal von 35 auf 70 verdoppeln. Natürlich nur Frauen in der Jury.

Und ich bewerbe mich gleich. Statt wallendem Blondhaar, kurzes Grauhaar, aber super Charakter. Ob sich meine Freundin Liss auch bewerben will? Es wird ein spannender Wettkampf.