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Wilbert
Ran an die Schaufeln!

FOTO: Werhan, Michael / TV

Ei, ei, ei! Das glaub ich nicht! Habt Ihr schon gelesen, was die Geografin  von unserem Türmchen hält? Bloß ein mickriges Ecktürmchen des Vortores eines weitaus größeren Haupttores soll unser berühmtes Wahrzeichen gewesen sein. Das darf doch nicht wahr sein!   Lasst uns doch alle zusammen mal die Burgstraße öffnen, nachsehen und Fakten schaffen. Wir sollten das alte imposante Stadttor, wenn es dies gab, auch  Stein für Stein wieder aufbauen. Mit so einem mickrigen Ersatz will ich mich nicht mehr abfinden. Es kommt ja dann doch schon auf die Größe an, wie die Geografin sagt.  Danach könnten wir uns die Residenzburg Ottenstein vorknöpfen, an deren Stelle später das Barockschloss Philippsfreude gestanden hat. Auch die könnten wir ausgraben und wieder aufbauen und auch sonst alles, was die Hacke so freilegt. Den Bürgermeister würde es bestimmt freuen, wenn sich die Bürger ehrenamtlich engagieren, archäologische Untersuchungen selbst in die Hand nehmen und der Stadt damit Arbeit abnehmen.  Also: Ran an die Schaufeln! Wir müssten dafür nur die Burgstraße und die Kurfürstenstraße bis zum Kreisel an der Friedrichstraße  etwa ein bis fünf Jahre voll für den Verkehr sperren.  Macht doch nichts, oder? Prost!