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Kolumne
Vom Heckenrand ins Heckenland

FOTO: TV / Werhan, Michael
Ich hab’s euch ja angekündigt. Man könnte fast sagen, ich hätte euch gewarnt. Ich habe mich entwickelt, werde nun immer wieder auch über den Tellerrand blicken. Wobei man in diesem Fall eher über den Heckenrand sagen würde.

Was machen die Monzelfelder da? Die haben sich mit dem Land in den Haaren, wer die Hecke schneidet. Das sind ja Zustände wie in einer Ehe. „Schneid du die Hecke!“ - „Wer wollte das Ding denn?“ - „Ich hab nie gesagt, dass ich das wollte.“ Da geht es dann weniger ums Geld, sondern mehr darum, abends was zu essen auf dem Tisch zu haben. Deswegen gebe ich ja dann auch nach, damit ich mich dem Wilma’schen Zorn nicht aussetzen muss.

Hecken und das Land – das Thema der Woche. Im Heckenland liegen die Katzenaugen neben der Straße wie die Bierflaschen an unserer Säubrennerkirmes. Die Straßenmeister wissen das und stellen die Dinger immer wieder fleißig auf, nur damit sie paar Tage später wieder umgefahren werden. Das sind richtige Stehaufpföstchen. Vielleicht sollten die einfach eine Hecke neben die Straße bauen.