Weddlia Äpp

So ein Handy ist ja ein Dingen, Heilisch Christkind! Und was man damit alles machen kann! Zum Beispiel endlich einmal eine Weddlia Äpp installieren.

Ich bin ja in Sachen moderne Technik etwas änfältisch, ja gut sogar ein Änfaltsbinsel, aber auf den Kopf gefallen bin ich nicht! Ich kriege das noch hin, dass mein Telefon läutet wie die Glocken von St. Markus, nur wenn Wilma anruft wie das Gejohle der Möhnen an Weiberdonnerstag!

Oder als Vertonung von: "Wad hat sie fiern Ambra dahäär gemaach!"
Das alles könnte so eine Weddlisch Äpp für mich regeln. Und so eine Äpp könnte ich natürlich fragen. Die hieße dann natürlich nicht Siri, sondern Bibpail zum Beispiel. Dann würden wir halt heutzutage nicht wie früher Bibpailen fängken gehen, sondern Bibpailen froaren. Da hätte man wenigsten ein schönes Gespräch. Ich könnte die Bibpail zum Beispiel fragen: "Sabperlud, fräärsde och esu?" Und dann würde die sagen: "Schdääl kään esu dumm Froach."

Außer fürs Schwäädzji würde ich meine Bibpail von der Weddlia Äpp dazu nutzen, mir analog zum Radar-Warner eine Politessen-Alarmierung zu senden, damit ich keine Knillesji mehr kriege. Und ich hätte gerne gewusst, wann dem Friede l D sein neues Lädchen auf hat und wann die Lieser wieder Hochwasser haben wird, damit ich dann gucken gehen kann.

Die Weddlia Äpp könnte mir auch anzeigen, welche Kneipe wann noch geöffnet ist und an welcher Baustelle meine Freunde gerade rumstehen.

Und für so Tage wie den verkaufsoffenen Sonntag mit Automobilausstellung brauche ich natürlich eins: die Weddlisch-fia-lau-Hilfe: Wo gibt es in welchem Geschäft eppes umsonst? Ein Kulischie? Ein Wainschi? Ein Häppschie? Ein Gewinnspielschie?

Und ein Täschelschie, um alles schön heim zu tragen? Und das ist ausbaubar.
Tipps zu: Durchfuttern bei Bungert, Zugreifen an Wahlkampfständen und so weiter. Oh Majusebetta, ich glaube die Äpp muss ich vor der nächsten Wirtschaftswoche selbst erfinden. Dann bin ich ein gemachter Mann!