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Wilbert und Wilma feiern Ein rauschendes Fest zu zweit

Kolumne Wilberg : Ein rauschendes Fest zu zweit

So! Da haben meine Wilma und ich mal so eine richtig große Silvestersause gemacht. Mit Raclette und gutem Wittlicher Winzersekt und allem, was so zu einem rauschenden Fest dazu gehört. Okay, so richtig viele Gäste hatten wir nicht.

Um genau zu sein, eigentlich gar keinen. Aber mit Wilma war es auch schön, und ich konnte beim Raclette immer zwei Pfännchen gleichzeitig füllen.

Überhaupt haben wir es uns so gut es ging schön gemacht in diesem Jahr. Wir sind viel spazieren gegangen, da konnten wir potenziellen Virenschleudern gut aus dem Weg gehen. Und anders, als manche meinen, gibt es abseits vom Erbeskopf oder ähnlichen sogenannten „Hotspots“ ganz schön viel Gegend hier.

Wilma hat sogar angefangen mit ihren Freundinnen Videokonferenzen abzuhalten, sozusagen digitale Mädelsabende. Ich habe das dann immer vom Wohnzimmer aus gehört. Ein Gegacker wie auf dem Hühnerhof. Und Wilma hat ihr Weinchen dabei getrunken, ohne dass ich den Chauffeur hinterher spielen musste.

Und auch in das allgemeine Gejammer über die Masken haben wir nicht eingestimmt. Meine Wilma ist ja eine praktische Frau und hat mir zu jedem Hemd die farblich passende Maske genäht, damit ich immer adrett bin beim Einkaufen.

Aber trotzdem, jetzt ist mal bald genug mit Corona, Corona und nochmal Corona. Wir hoffen auf die Impfung und darauf, dass man den Menschen bald wieder zulächeln kann, sie umarmen kann und das alles ganz ohne Maske.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein gutes neues Jahr. Und bleibt gesund.