Motorsport: Erster Triumph für Kainz im Ferrari

Motorsport: Erster Triumph für Kainz im Ferrari

Nürburgring (jüb) Der dritte Lauf in diesem Jahr zur VLN-Langstreckenmeisterschaft wird als der erfolgreichste seiner Art für die heimischen Piloten in die VLN-Geschichte eingehen: Nicht nur der Gesamtsieg durch den Ferrari 488 GT3 mit Oliver Kainz, Georg Weiss und Jochen Krumbach, sondern auch Top-Platzierungen in den Klassen sprechen für die Qualität der Nordstrecken-Spezialisten aus der Region. "Wir sind extrem glücklich, dass es nach zehn Jahren für unser Team endlich zum ersten Gesamtsieg gereicht hat.

Das ist für uns alle ein großes Ereignis", hielt das siegreiche Trio nach dem Zieleinlauf des vierstündigen Rennens fest. Nach den vielen Porsche-Jahren reichte es nun mit dem Ferrari endlich zum ersten Gesamtsieg. Der Vorsprung auf die Zweiten - Otto Klohs, Lars Kern und Mathieu Jaminet im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing - betrug 52,755 Sekunden. Platz drei belegten Michael Ammermüller und Jeff Schmidt im Audi R8 LMS. Über den ersten Sieg in seiner Klasse in diesem Jahr durfte sich am Samstag auch das Team mit Philipp Leisen (Irrel) im BMW 325 i freuen. "Obwohl ich anfangs im Verkehr viel zu tun hatte und es nicht leicht war, sich mit deutlich weniger Leistung an den Cup-Autos vorbeizuquetschen, hat es dann gemeinsam mit meinen beiden Fahrerkollegen Danny und Christopher doch zum ersehnten Erfolg gereicht", sagte Leisen. Richtig viel zu tun hatte diesmal Routinier Rudi Adams aus Nohn, der gleich auf zwei Fahrzeugen in den Klassen Cup 5 (BMW 235i) und SP8T startete. In der am stärksten besetzten BMW-Klasse kamen Jäger/Adams als Zweite ins Ziel. "Leider ist ein Boxenstopp nicht so gelaufen, wie das geplant war. Dadurch haben wir das Rennen verloren", schilderte Adams den Rennverlauf. In der Cup 5 sind Adams/ Jäger nach drei Läufen vorn, in der Gesamtwertung der VLN liegen sie hinter den in der Gesamtwertung Führenden in Lauerstellung. Arno Klasen aus Karlshausen landete im Porsche 911 GT3 Cup gemeinsam mit Janine Hill und John Shoffner (USA) unter sieben Bewerbern auf Rang drei.