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7 vs. Wild 2022: Darum wäre der Staffel-Start fast gescheitert

Probleme beim Erfolgsformat : Warum die zweite Staffel „7 vs. Wild“ fast gescheitert wäre

Millionen Fans verfolgen jede Episode von „7 vs. Wild“ vor den Bildschirmen. Doch fast hätte die zweite Staffel nicht wie geplant stattfinden können. Es gab ein Problem mit den Hubschraubern.

„7 vs. Wild“ ist das Erfolgsformat der Stunde. In der Survival-Show kämpfen sieben Teilnehmer sieben Tage lang um das Überleben in der Wildnis. In der aktuellen Staffel wurden die Kandidaten auf einer einsamen Insel in Panama ausgesetzt. Auf YouTube verfolgen Millionen Menschen die Abenteuer. In einem Making-Of-Video erzählen die Macher jetzt, warum die zweite Staffel kurz vor Drehbeginn fast noch gescheitert wäre.

Was für die „7 vs. Wild“-Macher zum Problem wurde

Das Organisationteam von „7 vs. Wild“ musste vor Drehbeginn eine geeignete Location finden. Nach der Einöde Schwedens in der ersten Staffel wurde jetzt eine Tropeninsel in Panama ausgewählt. Vor dem Start holten die Macher eine Drehgenehmigung ein und klärten vor Ort alle nötigen Formalitäten ab. Zum Problem wurde dann aber der Transport der Kandidaten zur Insel.

Die Teilnehmer wurden in der ersten Folge spektakulär mit einem Absprung aus einem Helikopter vor der Küste der Insel abgesetzt. Um das Projekt zu realisieren, musste das Team eng mit den lokalen Behörden und dem Militär zusammenarbeiten. Schließlich herrscht in Panama eigentlich ein Nachtflugverbot. Alles wurde vorab geprobt, getestet und bewilligt.

Warum das Militär und die lokalen Behörden den Helikopterflug nicht erlauben wollten

Doch am Tag vor dem geplanten Start gab es ein Problem. Als alles bereit schien und es nur noch Stunden bis zur Aussetzung waren, erhielten die Organisatoren die Rückmeldung, dass der Helikopterabsprung doch nicht wie geplant möglich sei. Die Kandidaten sollten ursprünglich mit den Helikoptern in Panama City starten und dann über zwei Stunden zur Insel fliegen, wo sie schließlich ausgesetzt werden sollten.

Trotz zuvor erfolgreicher Tests wurde ihnen mitgeteilt, dass es doch nicht möglich sei. Da die Türen der Helikopter ausgebaut wurden, um besser filmen zu können, sei der Spritverbrauch höher als zuvor eingeplant, hieß es. Das Militär und die lokalen Behörden wollten den Flug unter diesen Umständen nicht erlauben.

Dank eines Kompromisses konnte die zweite Staffel „7 vs. Wild“ doch noch starten

Nachdem die Organisatoren stundenlang mit den Verantwortlichen verhandelt hatten, konnten sie sich auf einen Kompromiss einigen. Die Kandidaten mussten zunächst mit Flugzeugen zur Insel gebracht werden. Dort warteten dann die Helikopter, um die Aussetzung inklusive Absprung durchzuführen. Das ganze Prozedere war natürlich um ein Vielfaches teurer als ursprünglich geplant. „Wir sind angewiesen darauf. Die können sich jetzt irgendwelche Fantasiepreise ausdenken,“ sagt „7 vs. Wild“-Mitgründer Johannes Hovekamp im Video. Man habe keinen Plan B gehabt.

So startete die zweite Staffel „7 vs. Wild“

Von all den Problemen sehen die Zuschauer in der fertigen Episode von „7 vs. Wild“ natürlich nichts. Kurz vor dem Start müssen Survial-Experte Fritz Meinecke, Internetstar Jens „Knossi“ Knossalla und die anderen Kandidaten noch ein paar Formulare unterschreiben und ihre Pässe bei den Behörden vorzeigen. Dann kann es losgehen. Der Absprung aus dem Hubschrauber sieht so aus, wie er von Anfang an geplant war und die Teilnehmer starten vor der Küste der Insel in ihr siebentägiges Survival-Abenteuer.