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Danni Büchner bei „Stern TV“
„Seine Hemden hängen noch im Schlafzimmer“

Im November starb Malle-Star Jens Büchner. Am Mittwochabend trat seine Witwe Daniela bei „Stern TV“ auf und sprach über die letzten Monate vor seinem Tod. Die Kritik an ihrer Offenheit versucht sie zu ignorieren.

Danni Büchner ist noch nicht bereit, loszulassen. Nachdem am Montagabend die letzte Folge von „Goodbye Deutschland“ mit ihrem verstorbenen Ehemann Jens Büchner zu sehen war, äußerte sie sich jetzt bei „Stern TV“ zum Tod des Malle-Stars. „Es hängen noch immer seine Hemden im Schlafzimer, sein angebrochenes Duschgel ist noch da“, sagte sie zu Moderatorin Nazan Eckes. „In unserem Haus steht alles noch genau so, wie er es verlassen hat. Ich bin noch nicht bereit, irgendwas wegzustellen.“

Auch zu den Monaten vor dem Tod ihres Mannes äußerte sie sich. Dabei gab sie zu, dass das Leben der Kult-Auswanderer zeitweise Kopf stand. „Irgendwann habe ich mitten im Laden (die „Faneteria“ auf Mallorca, Anm. d.Red.) geweint. Ich konnte nicht mehr“, sagte Büchner. „Wir waren völlig überfordert mit Auftritten, Faneteria und den Kindern – wusten irgenndwann nicht mehr wo vorne, hinten und rechts ist.“

Trotzdem trat Jens weiter als Sänger auf. Obwohl der Stress sich schon körperlich bemerkbar machte. Laut Danni musste er täglich Tabletten nehmen, litt unter Schmerzen. Am 17. November 2018 starb Jens Büchner an Lungenkrebs. Danni war bis zu seinem Tod bei ihm: „Bevor er eingeschlafen ist, hat er gesagt: ‘Es wird alles gut, Schatz, ich liebe dich’.“

Die Witwe erinnerte sich im TV aber auch an die schönen Tage, lange vor der Krebsdiagnose ihres Mannes. „Boah ist der nett“, dachte sie, als Danni ihren Jens bei einem Konzert im Jahr 2015 kennenlernte. Sein offenes Hemd und die Glitzerhose schreckten sie nicht ab, stattdessen besuchte sie ihn auf Mallorca. „Das waren die zwölf schönsten Tage meines Lebens. Und danach war mir klar: Ich muss ihn heiraten.“

Dass sie mit diesen Details, und vor allem mit dem Tod von Jens, so an die Öffentlichkeit geht, erntet viel Kritik. Für Danni ist das unverständlich. Sie erklärt: „Ich versuche, das nicht zu lesen. Mein Mann hat in der Öffentlichkeit gelebt und geliebt, deshalb gehe ich auch damit an die Öffentlichkeit.“

Außerdem nimmt sie sich ihn zum Vorbild und will auf jeden Fall auf Mallorca bleiben: „Ich versuche, in die Fußstapfen meines Mannes zu treten, die Fanetereia weiterzuführen, weiter für alle zu sorgen.“

(kron)