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Notre-Dame in Paris
Daten und Fakten zur Kathedrale

FOTO: dpa / Gareth Fuller
Die Kathedrale Notre Dame, ein wichtiges Wahrzeichen von Paris, ist bei einem Großbrand teils schwer verwüstet worden. Einige Fakten und Daten zu einem der berühmtesten Bauwerke der Welt. Von Marcel Romahn

Offizieller Name: Notre Dame de Paris, was „Unsere Dame von Paris“ bedeutet.

Standort und Bau: Die Kathedrale steht auf der Île de la Cité, einer kleinen Insel im Fluss Seine. Ihr Bau begann im Jahre 1163, ihre zwei gewaltigen Türme wurden um 1245 fertiggestellt. Doch das Bauwerk wurde erst zu Beginn des 14. Jahrhunderts vollendet. Sein Spitzturm kam im 19. Jahrhundert hinzu.

Dimensionen und Design: Das Innere der Kathedrale misst 130 mal 48 Meter. Das Tragwerk von Notre Dame ist 64 Meter hoch. Die drei bekannten Rosenfenster - kreisrunde verglaste Fenster mit Maßwerk - stammen aus dem 13. Jahrhundert.

Bedeutung: Im Zuge der Französischen Revolution wurde die Kathedrale zu einem „Tempel der Vernunft“ erklärt, um einer antikirchlichen Bewegung Rechnung zu tragen. Alle Glocken in ihrer ursprünglichen Form wurden zerstört - mit Ausnahme von einer, die Emmanuel getauft wurde und 13 Tonnen wog.

Restauration: 2013 beging Paris das 850-jährige Bestehen von Notre Dame mit einer sanierten Orgel für die Kathedrale. Jede der fast 8000 Pfeifen, von denen einige ins 18. Jahrhundert zurückreichen, wurde einzeln gereinigt und an ihren angestammten Platz zurückgestellt. Zudem ersetzten neun neue Riesenglocken jene aus dem 19. Jahrhundert.

Besucher: Jährlich bestaunen 30.000 Menschen die Kathedrale.