| 21:49 Uhr

Saalbach-Hinterglemm
Lawinengefahr: Saalbach-Hinterglemm in Österreich nicht erreichbar

 Das Freischaufeln kann dieser Mann sich sparen. In Saalbach-Hinterglemm geht mit dem Auto nichts mehr.
Das Freischaufeln kann dieser Mann sich sparen. In Saalbach-Hinterglemm geht mit dem Auto nichts mehr. FOTO: dpa / Jfk
Eines der größten österreichischen Skigebiete Österreichs ist von der Außenwelt abgeschnitten. Wegen Lawinengefahr wurden die Straßen nach Saalbach-Hinterglemm gesperrt. Tausende Menschen sitzen fest.

Der bei Skitouristen beliebte Urlaubsort Saalbach-Hinterglemm in Österreich ist aufgrund der großen Lawinengefahr nicht mehr erreichbar. Wie das Land Salzburg am Montagabend mitteilte, wurde die L111 ab Maishofen sicherheitshalber gesperrt. Dadurch waren am Abend allein in diesem österreichischen Bundesland elf Orte und darin mehr als 41.000 Menschen nicht erreichbar.

Die Lifte in Saalbach-Hinterglemm gehören zum Skicircus Saalbach-Hinterglemm/Leogang/Fieberbrunn, einem der größten Skigebiete in Österreich mit 70 Liften und 270 Kilometern Skipiste. Die meisten Pisten waren am Montag geöffnet. Im Salzburger Land ebenfalls abgeschnitten waren am Montagabend unter anderem die Orte Lofer, Obertauern, Tweng, Großarl und Rauris.

Darüber hinaus teilte das Land mit, dass die Tauernautobahn (A10) zwischen Flachau und Zederhaus wegen Schneeglätte gesperrt wurde. Da auch die parallel verlaufende Straße über Obertauern nicht befahrbar war, musste der Bereich großräumig umfahren werden. Ebenfalls gesperrt war der Katschbergtunnel in Fahrtrichtung Norden.

(kron/dpa)