An Familien mit Kindern bis zu einem Jahr oder Angehörigen mit Inkontinenz, die zu Hause gepflegt werden, werden im Vulkaneifelkreis schon seit Jahren kostenlos sogenannte Windelsäcke verteilt. In diesen können die Familien die Pampers werfen. Die grauen Restmülltonnen sollen so vorm Überquellen bewahrt werden. In den übrigen Landkreisen, in denen ebenfalls der Abfallzweckverband Trier (ART) für die Müllabfuhr zuständig ist – Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich und Bitburg-Prüm – sowie in Trier gibt es solche Windelsäcke nicht.
Abfallwirtschaft Für Kinder und Pflegebedürftige: Kommunen müssen Windelsäcke selber zahlen
Trier · Extra Müllsäcke für Windelabfall – auf Kosten der Kommunen: das haben politische Vertreter im Abfallzweckverband ART beschlossen. Für diese Sozialleistung tatsächlich entschieden hat sich bislang allerdings nur der Vulkaneifelkreis.
04.12.2019
, 15:16 Uhr