TV-Serie Söhne Benedikts im Wettstreit um die Macht

Kloster St. Maria ad Martyres · Die Benediktinerabteien in der Region hatten besonders im Mittelalter großen Einfluss auf das kirchliche und weltliche Leben.

 Matthias Ruben hat 1778 diese Stadtansicht Triers mit Blick vom Westen gemalt. Es zeigt neben andern kirchlichen Bauten die vier Benediktinerabteien vor den Toren der Stadt: (von links) St. Marien, Kirche St. Paulin, St. Maximin, St. Martin mit Mühlengebäude und ganz rechts St. Matthias am Vorabend der französischen Revolution.

Matthias Ruben hat 1778 diese Stadtansicht Triers mit Blick vom Westen gemalt. Es zeigt neben andern kirchlichen Bauten die vier Benediktinerabteien vor den Toren der Stadt: (von links) St. Marien, Kirche St. Paulin, St. Maximin, St. Martin mit Mühlengebäude und ganz rechts St. Matthias am Vorabend der französischen Revolution.

Foto: Rainer Neubert

Trier Einige der großen Benediktinerklöster in der Region vermitteln bis heute durch ihre Größe und Pracht einen Eindruck davon, welche Macht sie in der Vergangenheit hatten. So verwaltete die Abtei Prüm, 721 von der Urgroßmutter Karls des Großen gestiftet und ab 752 als Bendiktinerabtei Hauskloster der mächtigen Karolinger, riesige Ländereien. Der Besitz im Nordwesten Europas reichte bis nach Frankreich, den Niederlanden und Belgien. Im frühen Mittelalter war das dem Kaiser verpflichtete Kloster mit seiner berühmten Schule vermutlich die bedeutendste Abtei der Karolingerreiches. Doch die beiden Normannenstürme in den Jahren 882 und 892 schwächten den kirchlichen und weltlichen Machteinfluss deutlich.