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E-Books, Corona und viele, viele Leser

E-Books, Corona und viele, viele Leser

Der Herbst ist Lesezeit. Auch die Zeit während der Corona-Krise kann man gut lesend verbringen. Aber wer ließt gerade besonders viel? Und was kommt besser an: E-Books oder gedruckte Bücher?

Normalerweise steht in den Messe-Hallen ein Stand neben dem anderen. Normalerweise drängen sich dazwischen die Besucher. Und normalerweise schauen sie sich dabei stapelweise Bücher an. Doch in diesem Jahr fällt das Normale meist aus. Das gilt auch auf der berühmten Buch-Messe in Frankfurt am Main.

Wegen der Sorge vor dem Coronavirus findet sie in diesem Jahr fast nur im Internet statt. Dort zeigen etwa Verlage, welche neuen Bücher sie im Angebot haben. Außerdem gibt es Lesungen und Vorträge. Hier erfährst du, was sich bei Büchern und dem Buchhandel gerade tut.

Corona: Im Frühjahr wurden strenge Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus aufgestellt. Damals mussten auch die meisten Buchläden eine Zeit lang schließen. Das veränderte einiges: Lesungen von Autoren und Autorinnen wurden ins Internet verlegt. Auch kleinere Buchhandlungen lieferten die Bücher plötzlich zu ihren Kunden nach Hause. Trotzdem wurden deutlich weniger Bücher verkauft als sonst. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Seit die Läden wieder geöffnet haben, steigen die Verkäufe stark. Der Verlust der Händler ist also längst nicht mehr so groß wie noch im Frühjahr.

E-Books: Auf Papier gedruckt oder digital als E-Book? Die meisten Menschen entscheiden sich für die gedruckte Form. Dennoch steigt die Zahl der E-Book-Leser. 6,5 Millionen Menschen haben in Deutschland im vergangenen Jahr mindestens ein E-Book gekauft. Fachleute haben herausgefunden: Unter den E-Book-Käufern sind mehr Frauen als Männer. Eine halbe Million Käufer waren zwischen 10 und 24 Jahre alt.

Jüngere Leser: Jeder Fünfte in Deutschland liest seit Beginn der Corona-Krise häufiger. Bei den 10- bis 19-Jährigen ist es sogar jeder Dritte. Kein Wunder also, dass Kinder- und Jugendbücher besonders oft gekauft werden. Das gilt nicht nur für die Corona-Zeit, sondern war auch schon vorher so. Im vergangenen Jahr wuchsen die Einnahmen mit Kinder- und Jugendbüchern.