Perfekte Zähne für glitschige Beute

Dieses Tier lebte vor fast 250 Millionen Jahren auf der Erde. Aber erst jetzt konnten Forscher eine wichtige Frage beantworten: Trieb sich der Tanystropheus an Land herum oder im Wasser?

Die uralten Tiere sind für ihre superlangen Hälse bekannt. Nun bauten die Forscher mit moderner Computer-Technik aus kleinen zerbrochenen Überresten des Tanystropheus sein Aussehen nach. Am Kopf fanden sie Nasenlöcher und eine Schnauze wie bei heutigen Krokodilen. Im Maul saßen lange gebogenen Zähne. Die waren wohl praktisch, um glitschige Beute wie Tintenfische zu fangen.

„Wahrscheinlich jagte er, indem er langsam durchs trübe Wasser schwamm und sich seiner Beute heimlich näherte“, berichtete einer der Forscher. Der lange Hals mit kleinem Kopf half ihm dabei, möglichst lange nicht entdeckt zu werden.