Erst die Loreley, jetzt römische Monumente Diese Frau entwickelt einen Schutzplan fürs Trierer Welterbe

Trier / Igel · Es ist ihre erste Stelle und dann gleich ein Volltreffer: Denise Könitzer ergründet in Trier, was die Bauten des Unesco-Welterbes einzigartig und schützenswert macht. Inspiration bekam die 28-Jährige von der Loreley.

 Denise Könitzer vor den Trierer Kaiserthermen aus dem 4. Jahrhundert. Derzeit untersucht sie, was genau das Schützenswerte an den neun Orten der Trierer Welterbestätte ist.

Denise Könitzer vor den Trierer Kaiserthermen aus dem 4. Jahrhundert. Derzeit untersucht sie, was genau das Schützenswerte an den neun Orten der Trierer Welterbestätte ist.

Foto: Anne Heucher

Sie war noch nie in Trier gewesen, doch als Denise Könitzer nach dem Studium und acht Monaten Zeltreise in Australien erfuhr, dass in Trier eine Volontärin fürs Welterbe gesucht wird, da war sie ganz sicher, dass dies das Richtige für sie ist. Was die 28-Jährige im Studiengang Baukulturerbe in Wiesbaden gemacht hat, lief genau auf das hinaus, was nun in der ältesten Stadt Deutschlands gefragt war. Denn hier soll 38 Jahre nach Verleihung des Weltkulturerbe-Titels ein Managementplan erstellt werden, der die neun Denkmäler mit ihrem historischen Wert beschreibt und herausstellt, was genau das Schützenswerte daran ist. Läuft alles nach Plan, liegt das Werk Ende 2025 pünktlich zum Jubiläum 30 Jahre Welterbe Trier vor.