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Düsseldorf
Gerda-Henkel-Preis für Historiker Achille Mbembe

Düsseldorf. Der Historiker Achille Mbembe, einer der wichtigsten Denker des afrikanischen Kontinents, wird mit dem Gerda-Henkel-Preis 2018 ausgezeichnet. Der aus Kamerun stammende, 60 Jahre alte Forscher zähle zu den international führenden Vertretern der postkolonialen Theorie und gehöre zu den wenigen afrikanischen Wissenschaftlern, die sich auf diesem Gebiet profiliert hätten, teilte die Gerda Henkel Stiftung in Düsseldorf mit.

Die mit 100.000 Euro dotierte Auszeichnung erhält Mbembe am 8.

Oktober in Düsseldorf. Bekannt wurde der in Johannesburg in Südafrika lehrende Wissenschaftler durch Bücher wie "Kritik der schwarzen Vernunft" und "Ausgang aus der langen Nacht", in denen er auch fortbestehende rassistische Denkstrukturen kritisiert. Der Henkel-Preis ist eine der wichtigsten Auszeichnungen im Bereich der historischen Geisteswissenschaften und wird alle zwei Jahre vergeben. 2016 hatte die Luther-Biografin Lyndal Roper den Preis bekommen.

(dpa)