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Stadtmuseum Simeonstift in Trier zeigt Werke aus der eigenen Sammlung

Ausstellung : Simeonstift zeigt Werke aus der eigenen Sammlung

Ob Dresden, Wien oder Berlin: Bei einem Besuch von Großstädten steht ein Gang durch die Gemäldegalerien für Kunstliebhaber dazu. Trier hat es zu einer eigenen Gemäldegalerie allerdings nie gebracht.

„In Trier mag es keine räumliche Gemäldegalerie geben. Qualitätvolle Bilder, um eine solche zu bestücken, bietet die städtische Kunstsammlung jedoch in Hülle und Fülle“, sagt Kulturdezernent Markus Nöhl über das Ausstellungsprojekt „Eine Gemäldegalerie für Trier“.

Erstmals nach 13 Jahren gibt es aktuell wieder die Gelegenheit, ausgewählte Gemälde und Skulpturen aus der städtischen Kunstsammlung zu sehen. Gezeigt werden Werke aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Zu sehen sind beispielsweise Gemälde des Nazareners Josef Settegast oder des Eifelmalers Fritz von Wille.

„Es war uns ein besonderes Anliegen, in unserer Gemäldegalerie die Werke einmal ganz für sich sprechen zu lassen, ohne dass sie stellvertretend für ein bestimmtes Thema oder eine Epoche stehen“, erklärt Museumsdirektorin Elisabeth Dühr das Konzept der Ausstellung im städtischen Museum Simeonstift, das jährlich rund 40 000 – und nicht wie irrtümlich am Montag geschrieben – 10 000 Besucher zählt. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen. Die Ausstellung endet am 24. April 2022.