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UrbanArt: Fünfte Biennale in Völklinger Hütte

Kunst : UrbanArt: Fünfte Biennale in Völklinger Hütte

Die fünfte Urban-Art-Biennale im Weltkulturerbe Völklinger Hütte startet am 14. April. Neben Kunstprojekten seien dieses Mal auch Tanz-Performances Teil der Biennale, teilten die Veranstalter am Dienstag in Völklingen mit.

Erwartet würden Künstler wie Cope2, Dran, Frau Isa, JonOne, Katre, Mambo, Mentalgassi, MonkeyBird, Pøbel, Pejac, Aya Tarek, Tilt und die französische Tanzkompagnie „Osmosis Cie“ aus Forbach um den Tänzer Ali Salmi. Die Biennale ist bis zum 3. November zu sehen.

Bei UrbanArt handelt es sich um abstrakte Kunstwerke, die ihre Wurzeln im Graffiti haben und denen kaum Grenzen gesetzt sind. Die Materialien und Orte sind vielseitig – ebenso wie die noch junge Kunstrichtung des 21. Jahrhunderts. Eine große Plattform bietet die seit 2011 stattfindende UrbanArt Biennale in Völklingen.

Die alle zwei Jahre stattfindende Ausstellung zu aktuellen Entwicklungen und Positionen in der Graffiti-Kunst hatte bei der letzten Ausgabe mit 150 Werken aus 17 Ländern knapp 152 000 Besucher angelockt. Nach Angaben des Veranstalters sei sie das größte UrbanArt-Projekt der Welt.

Dabei beschäftigt sich die Biennale bewusst nicht ausschließlich mit der europäisch-amerikanischen Perspektive, sondern wagt einen Blick über den Tellerrand. UrbanArt als internationales Phänomen bietet sich in dieser Hinsicht geradzu an, schließlich könne es sowohl von der Comic-Kultur als auch von der arabischen Tradition der Kalligraphie inspiriert sein.

Passend dazu bietet sich das Unesco-Weltkulturerbe Völklinger Hütte geradezu als Raum für die UrbanArt Biennale an, denn der Ort sei ebenso hybrid wie die UrbanArt selbst.

In diesem Jahr kämen auch Kooperationen außerhalb des Weltkulturerbes hinzu, hieß es. Kooperationspartner sind demnach unter anderem das neueste Urban-Art-Projekt in Paris „Fluctuart“ – eine schwimmende UrbanArt-Ausstellungshalle am Ufer der Seine – sowie das UrbanArt-Museum Mausa Vauban im Unesco-Weltkulturerbe Festung Vauban im elsässischen Neuf-Brisach. Außerdem die Projekte „Le Mur“ in Paris und „The Haus“ in Berlin. In der Stadt Völklingen, in Forbach sowie im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim wird es begleitende Partner-Projekte zur Biennale geben.

(epd)